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Dafür Schnelltests

Keine Corona-Massentests mehr in Salzburg

Kapazitäten sollen massiv ausgebaut werden

Das Bundesland Salzburg will die Gratis-Schnelltests auf das Coronavirus weiter beibehalten. "Ab spätestens 18. Jänner werden wir die Kapazitäten enorm ausbauen, die Organisation hierfür läuft", erklärte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Montag. Massentests wird es indes keine mehr geben.

"Massentests wie Mitte Dezember an vier Tagen in allen Gemeinden machen aus meiner Sicht in der aktuellen Situation wenig Sinn, darum wird das Rote Kreuz die Möglichkeit an mehreren Teststationen in einem Regelbetrieb in allen Bezirken weiter anbieten", so der Landeshauptmann.

Noch bis einschließlich Dienstag, 5. Jänner, werden bei den Teststationen in den Bezirken (Zell am See, Tamsweg, Schwarzach, Hallein, Eugendorf und Messezentrum in der Stadt Salzburg) von 9 bis 13 Uhr kostenlose Schnelltests auf das Corona-Virus angeboten. Diese Möglichkeit wird fortgesetzt, das hat Landeshauptmann Wilfried Haslauer am Montag festgelegt. Das Rote Kreuz wird die Tests in bewährter Weise durchführen, die genaue Abstimmung dafür läuft.

Neue Teststrategie für Salzburg

„Um die Zeit, bis ein Großteil der Bevölkerung die Impfung gegen das Corona-Virus erhalten kann, bestmöglich zu überbrücken und Infektionsketten zu unterbrechen wird außerdem intensiv an der Ausweitung der Testkapazitäten gearbeitet. Ab 18. Jänner sollte dies möglich sein, ich denke da auch unter anderem an das Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler, bestimmte Berufsgruppen und Unternehmen, die wir alle miteinbinden wollen“, so Haslauer. Die Fäden dafür laufen beim Leiter des Katastrophenschutzes, Markus Kurcz, zusammen. „Ich bitte hier noch um ein wenig Geduld, das Land Salzburg wird über die Möglichkeiten der Schnelltests umfassend informieren. Das macht aber erst Sinn, wenn der Plan in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und allen anderen Beteiligten steht“, betont der Landeshauptmann. 

Impfungen in Seniorenwohnhäusern

Der Plan des Bundes hat den Start der Impfungen in den Seniorenwohnhäusern ursprünglich für 12. Jänner vorgesehen. Die Anzahl der bereits gelieferten Impfdosen ermöglicht jedoch früher damit zu beginnen. „Das sind gute Nachrichten. Nachdem wir in Salzburg Dosen für 3.900 Impfungen erhalten haben, wollen wir keine Zeit verlieren und haben bereits heute damit begonnen. Nach dem Haus der Senioren in Kuchl folgen noch diese Woche zwölf weitere Seniorenwohnheime in allen Bezirken“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) am Montag.

Den Anfang machte das Haus der Senioren in Kuchl. Zwölf Einrichtungen, die diese Woche noch folgen, haben bis Montagmittag direkt bei der Landessanitätsdirektion einen Bedarf von 1.015 Impfdosen eingemeldet. 

Weitere Seniorenwohnhäuser folgen

Wie vorgesehen, können ab Dienstag alle weiteren Seniorenwohnhäuser direkt bei der Bundesbeschaffungsagentur ihren Bedarf bekannt geben. Die dafür benötigten Impfdosen werden laufend angeliefert. Österreichweit rechnet der Bund pro Woche mit einer Lieferung von 63.000 Impfdosen, zirka 3700 davon sind für Salzburg vorgesehen. „Das Interesse bei den Bewohnern, also der Risikogruppe ist hoch. Unser Ziel ist, die zirka 5.000 Seniorinnen und Senioren in den Häusern innerhalb von zwei Wochen das erste Mal zu impfen. Und wir kümmern uns bereits darum, wie wir die älteren Personen, die zu Hause leben und/oder betreut werden erreichen, damit auch sie möglichst schnell die Impfung erhalten können. Die Vorbereitungen und die Koordination mit der Ärzteschaft und den Einrichtungen laufen auf Hochtouren“, so Stöckl.

(Quelle: SALZBURG24)

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