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16-Jährige durch Steinschlag am Untersberg verletzt

Eine 48-Jährige ist am Samstag zehn Meter abgestürzt. "Christoph 14" flog zur Absturzstelle. BRK
Eine 48-Jährige ist am Samstag zehn Meter abgestürzt. "Christoph 14" flog zur Absturzstelle.

Durch einen Steinschlag wurde am Samstag am Untersberg eine 16-Jährige verletzt. Die junge Wanderin wurde von der Besatzung des bayerischen Polizeihubschraubers "Edelweiß 2" ins Tal geflogen. Wenig später stürzte eine 48-Jährige am Untersberg mehrere Meter in die Tiefe. Auch sie musste per Hubschrauber geborgen werden.

Gegen 12.45 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Marktschellenberg (Lkr. BGL) alarmiert, da eine 16-Jährige durch einen Steinschlag im Bereich des Mittagslochs am Untersberg am Kopf verletzt worden war. Die junge Frau war noch selbst bis zum Stöhrhaus  aufgestiegen, von dort war es ihr dann jedoch nicht mehr möglich, wieder selbst ins Tal abzusteigen, heißt es in einer Aussendung des bayerischen Roten Kreuzes (BRK).  Nach einer kurzen telefonischen Rücksprache mit der Verletzten forderte der Schellenberger Einsatzleiter neben seiner Mannschaft auch ein Hubschrauber an. Ein Notarzt wurde von der Besatzung des Polizeihubschraubers "Edelweis 2" zum Stöhrhaus geflogen. Die Verletzte wurde im Anschluss zur Kreisklinik nach Bad Reichenhall gebracht.

Untersberg: Wanderin stürzt zehn Meter ab

Am frühen Nachmittag gegen 14.10 Uhr stürzte dann eine 48-jährige Frau aus dem Landkreis Berchtesgadener Land kurz unterhalb des Gipfels am Rauhen Kopf am Untersberg rund zehn Meter ab. Sie kam - wie durch ein Wunder  - nach erster Einschätzung des Notarztes mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen davon, teilte das BRK mit.

Die Leitstelle Traustein schickte umgehend die Berchtesgadener Bergretter sowie den Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14" zur Einsatzstelle. Während die Bergretter in Richtung Maria Gern zum Tallandeplatz ausrückten, machte der Rettungshubschrauber einen kurzen Überflug und landete dann  auf der Wiese am Schwaigerlehen. Im ersten Anflug setzte der Pilot einen Bergretter und den Hubschrauber-Notarzt in der Nähe der Einsatzstelle ab, damit beide die Frau umgehend medizinisch verorgen konnten. Kurze Zeit später hob "Christoph 14" erneut ab und holte die beiden Einsatzkräfte sowie die Patienten mit dem 25 Meter langen Rettungstau ab und brachte sie zum provisorisch eingerichteten Tallandeplatz. Von dort aus wurde die Verletzte dann mit dem Hubschrauber zur weiteren Behandlung zum Klinikum Traunstein geflogen.

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(Quelle: S24)

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