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20-jähriger in OÖ verursachte Brand im Elternhaus und rannte davon

Ein 20-jähriger Elektroniker aus dem Bezirk Linz-Land in Oberösterreich ist vor einem Garagenbrand seines Elternhauses getürmt, den er selbst verursacht hatte. Der junge Mann hatte am Samstagnachmittag Benzinreste in einer Blechdose angezündet. Der Behälter wurde ihm bald zu heiß und er ließ ihn fallen. Brennende Benzinreste breiteten sich blitzschnell aus.

Der junge Mann rief noch selbst die Feuerwehr, warnte seine beiden Geschwister und flüchtete in einen rund einen halben Kilometer entfernten Wald. Das berichtete die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung am Sonntag. Laut Polizei hatte der 20-Jährige in der Garage Benzin von einem Kanister in einen Kübel umgefüllt. Dabei dürfte er auch einigen Treibstoff am Boden verschüttet haben. Das wäre auch ein Grund, warum sich die Flammen in der Garage so rasend schnell ausgebreitet hatten, als er die Dose zu Boden fallen ließ. Die brennenden Benzinreste schnitten dem Elektroniker den Fluchtweg durch das Garagentor ab. Er konnte sich nur durch einen Sprung durch das ebenerdige Fenster retten. Er warnte noch seinen 16-jährigen Bruder und die 21-jährige Schwester vor den Flammen, rief die Feuerwehr und rannte davon. Polizei, Nachbarn und einige Feuerwehrleute suchten rund eine Stunde nach dem Brandverursacher. Dieser hatte die Löscharbeiten in dem Waldstück von einem Hochstand aus beobachtet. Als Grund für seine Flucht gab er an, er wolle von den Schaulustigen nicht gesehen werden. Warum er die Dose mit den Benzinresten angezündet hatte, konnte der junge Mann allerdings nicht erklären. Die Höhe des Sachschaden ist noch nicht eruiert, dürfte aber erheblich sein. (APA)
(Quelle: S24)

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