Jetzt Live
Startseite Grenznah
Grenznah

70-jähriger Skifahrer bricht auf Skihütte zusammen

Ein 70-jähriger Skifahrer brach Montagmittag an der Freilassinger Hütte zusammen und wurde von Ersthelfern des bayerischen Roten Kreuzes erfolgreich wiederbelebt.

Helfer vom Roten Kreuz Bad Reichenhall bzw. von der Bergwacht Freilassing haben am Rosenmontag als Ersthelfer einen leblosen Skifahrer an der Freilassinger Hütte am Südrand des Tennengebirges mit einem Frühdefi erfolgreich wiederbelebt.

Der 70 Jahrealte Mann war gegen 12.30 Uhr plötzlich auf der Skipiste vor der Hütte zusammengebrochen, die Rettungsassistenten Manfred H. und Rettungssanitäter Christian B. kamen zufällig als Ersthelfer an die Einsatzstelle und begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen. Ihr Glück: Das Team des Hüttendienstes brachte ihnen einen neuen Frühdefi, der erst vor wenigen Wochen vom Deutschen Alpenverein an der Hütte stationiert worden war.

Nach kurzer Reanimation und drei abgegebenen Elektroschocks begann der Mann wieder zu atmen.

Zehn Minuten später landete der Notarzthubschrauber an der Einsatzstelle. Nach weiterer medizinischer Versorgung wurde der in ein künstliches Koma versetzte Mann zum Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Nach letzten Erkenntnissen war der Patient in Salzburg am Leben und hat gute Heilungsaussichten.

Die Freilassinger Hütte liegt auf 1.550 Metern Höhe am Südrand des Tennengebirges. Der 1934 erbaute Stützpunkt wird als Selbstversorgerhütte geführt und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Kletterrouten, Rundtouren und Überschreitungen sowie für Wanderungen auf dem Hochplateau. Im Winter sind Skitouren möglich, außerdem führt eine Skipiste vorbei.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.10.2019 um 11:40 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/70-jaehriger-skifahrer-bricht-auf-skihuette-zusammen-59259271

Kommentare

Mehr zum Thema