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AK Oberösterreich gewinnt Klage gegen Teleshopping-Firma

Eine Teleshopping-Firma muss künftig in Dauerwerbesendungen im TV klare Informationen über Warenpreise und sonstige Entgelte, die sie in Rechnung stellt, geben. Dieses erstinstanzliche, nicht rechtskräftige, Urteil erreichte die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich mit einer Klage beim Handelsgericht Wien.

Konsumenten hätten sich an die AK gewandt, weil Produkte schlussendlich teurer gewesen seien, als in den Werbesendungen angekündigt. Die Firma verrechnete zusätzlich Liefer- und Zustellkosten, Handlinggebühren und eine Transportversicherung, so die Interessensvertretung.

Auch wurde trotz Rücktritts vom Kauf das Geld nicht zurückbezahlt, sondern nur ein Teil über Gutschriften abgegolten. Dagegen ging die AK mit einer Unterlassungsklage vor und obsiegte: Das Unternehmen dürfe den Kunden nach rechtzeitigem Rücktritt vom Kauf die Rückzahlung des geleisteten Entgelts nicht verwehren, insbesondere indem es eine Gutschrift für einen weiteren Kauf ausstellt, so das Gericht.

"Dieses richtungsweisende Urteil führt zu mehr Rechtssicherheit und Klarheit bei Käufen über Teleshopping", freute sich AK-Oberösterreich-Präsident Johann Kalliauer. (APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.07.2019 um 11:39 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/ak-oberoesterreich-gewinnt-klage-gegen-teleshopping-firma-59267248

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