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Alpinist verunglückt am Watzmann tödlich

Am Watzmann kam ein Bergsteiger ums Leben. BRK BGL
Am Watzmann kam ein Bergsteiger ums Leben.

Ein erfahrener Bergsteiger ist Sonntagfrüh an der Watzmann-Ostwand (Lkr. BGL) in den Tod gestürzt. Die Alpinisten waren zu zweit unterwegs und wollten über den Kederbacher-Weg die Watzmann-Ostwand durchsteigen. Bei der Suche nach einer möglichen Übergangsstelle brach plötzlich das Eis ein und riss einen der beiden Bergsteiger rund 50 Meter in die Tiefe. 

Der unverletzte Bergsteiger konnte weder Sicht- und Rufkontakt zu seinem Kameraden herstellen und alarmierte die Bergwacht Berchtesgaden, die mit einem Rettungshubschrauber anrückte. Die Polizeihubschrauberstaffel brachte Material, weitere Einsatzkräfte und einen Polizeibergführer an den Unfallort, wie die Bayerische Polizei mitteilt.

Bergung nicht möglich

Der Einsatz der Rettungsmannschaft wurde an der Randkluft wegen circa 200 Kubikmeter Eis unmittelbar oberhalb der Einsatzkräfte gestoppt. So war ein Weiterkommen der Retter an jene Stelle, wo der Verunglückte vermutet wird, nicht möglich. Ein Abbrechen der labilen Eismassen oberhalb der Rettungskräfte schien ebenfalls zu riskant. Auch ein zweiter Bergungsversuch scheiterte. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass der Alpinist den Sturz nicht überlebt hat. Wie weiter vorgegangen werden soll, wolle man in den kommenden Tagen entscheiden.

Aufgerufen am 17.12.2018 um 06:14 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/alpinist-verunglueckt-am-watzmann-toedlich-60310648

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