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Altenpflegerin bestahl Kunden - Gericht verhängte 21 Monate Haft

Eine 57-jährige Slowakin ist am Donnerstag im Landesgericht Ried im Innkreis zu 21 Monaten Haft, davon sieben unbedingt, verurteilt worden. Die Altenpflegerin soll in den Haushalten ihrer Kunden Schmuck, Geld, Uhren und auch Goldbarren im Gesamtwert von 37.000 Euro gestohlen haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Beschuldigte nahm es an, aber die Staatsanwaltschaft meldete Berufung an.

Die bisher unbescholtene Altenbetreuerin zeigte sich teilweise geständig. Als Pflegerin hatte sie in den Wohnungen der älteren Leute überall Zugang und konnte dadurch auch die Tresore aufsperren. Begonnen hatte die Diebstahlsserie im Jänner 2008 in Oberösterreich im Bezirk Schärding, dann folgte eine Station im Bezirk Wels-Land im August 2008, wo sie drei Goldbarren um 9.500 Euro gestohlen haben soll. Im Jänner 2011 war die Frau im Bezirk Weiz in der Steiermark tätig.

Pflegerin im Bezirk Kirchdorf gefasst

Gefasst wurde sie in Oberösterreich im Bezirk Kirchdorf, wo schon wieder Schmuck zum Abtransport vorbereitet gewesen sei, so der Richter. Das Diebesgut im Wert von 10.000 Euro konnten sichergestellt werden. Auf die Frage des Richters, wo die Beute sei, meinte die Beschuldigte, dass sie das Geld an Bedürftige in ihrer Heimat weitergegeben habe. Sie sei psychisch krank, sagte die Frau und legte ein Gutachten eines Psychiaters vor. (APA)
(Quelle: S24)

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