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Banküberfall in Steinhaus bei Wels

Ein bewaffneter Räuber hat am Freitag um 8.05 Uhr eine Bank in Steinhaus bei Wels überfallen. Der Mann, der mit norddeutschem Akzent sprach, flüchtete nach dem Banküberfall mit Beute in unbekannter Höhe auf einem Mountainbike.

Weil sich der Täter im Hinauslaufen die Maske vom Gesicht riss, konnte der Bankstellenleiter eine gute Personenbeschreibung liefern. Die Fahndung blieb dennoch vorerst erfolglos.

Fahrrad-Flucht nach Banküberfall

Fünf Minuten nach Geschäftsöffnung stürmte der Unbekannte in das Geldinstitut. Er trug eine hautfarbene Plastikmaske und war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. Der Räuber bedrohte eine 41-jährige Angestellte, die sich zu dem Zeitpunkt allein im Kassenraum befand. Sie musste ihm Geld aus der Kassenlade in einen Plastiksack packen. Daraufhin ergriff er die Flucht. Der Zweigstellenleiter, der sich während des Überfalls in einem anderen Raum aufgehalten hatte, verfolgte den Maskierten bis zur Tür. Dort riss der Räuber sich die Larve vom Gesicht, stieg auf ein Rad und fuhr davon.

Täter etwa 60 Jahre alt

Der Bankstellenleiter konnte noch genug von dem Täter sehen, um eine gute Personenbeschreibung zu liefern: Die Polizei sucht nach einem 50 bis 60 Jahre alten, rund 1,80 Meter großen und schlanken Mann. Sein Gesicht ist auffällig gebräunt, er trug einen Dreitagebart. Zum Zeitpunkt des Überfalls hatte er Bluejeans und eine schwarze Jacke an. Beim Fluchtfahrrad handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um ein Mountainbike. Nach dem Überfall sei in der Umgebung der Bank ein blauer Pkw mit WL-Kennzeichen (Wels-Land, Anm.) aufgefallen, so die Polizei. Ob ein Zusammenhang mit dem Überfall besteht, war zunächst unklar. (APA)
(Quelle: S24)

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