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Bayern

Großer Felssturz am Hochstaufen

Offenbar keine Verletzten

Zu einem Felssturz kam es Dienstagnachmittag auf der Südseite des Hochstaufens. Eine Felswand ist offenbar auf einer Breite von rund 40 bis 50 Metern und 20 Metern Höhe ausgebrochen. Es kam zu einer großen Gerölllawine, die ins darunterliegende steile Wiesen- und Waldgelände hinabschob.

Der Felssturz ereignete sich um 14.10 Uhr zwischen dem Goldtropfsteig und dem Normalweg zur Bartlmahd. Bergsteiger am Staufen und Zeugen im Tal hatten den Abbruch westlich des Goldtropfpfeilers (Klettergarten) beobachtet und zum Teil per Notruf gemeldet.

Felssturz: Wege offenbar nicht betroffen

Die alarmierte Reichenhaller Bergwacht und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ suchten das betroffene Gebiet aus der Luft ab. Sie konnten vorerst Entwarnung geben, da weder der westlich unterhalb verlaufende Normalweg zur Bartlmahd noch der östlich verlaufende Goldtropfsteig direkt betroffen waren.

Große Steine bei Felssturz am Staufen

Parallel stieg eine Fußmannschaft von der Padinger Alm zur Goldtropf auf, um die Lage im aus der Luft schlecht einsehbaren Bergwald noch genauer zu beurteilen. Dabei stellten sie vereinzelt bis zu einem halben Meter große Steine fest, die mit viel Schwung bis zum Steig und darüber hinausgeschossen waren, aber offensichtlich niemanden verletzt hatten.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 16.10.2019 um 03:42 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/bayern-grosser-felssturz-am-hochstaufen-77389216

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