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Wanderer nach vier Stunden von Zwiesel gerettet

Einsatz erfordert Hubschauber und 16 Bergretter

Ein unverletzter 55-jähriger Wanderer konnte aus einer Rinne zwischen den Bergen Zwiesel und Gamsknogel im Berchtesgadener Land gerettet werden. Hubschrauber, Raupenfahrzeug und eine 16-köpfige Fußmannschaft waren im Einsatz.

Der Mann aus dem Landkreis Dachau konnte aufgrund von hohen Schneemassen in einer Rinne am Blausteig nicht mehr vorankommen. Er setzte am Mitwoch gegen 16 Uhr einen Notruf ab, wie die Bergrettung Berchtesgadener Land mitteilte. Kurz nach dem Notruf ging dem in Bergnot Geratenen der Handy Akku aus, was weder Handy-Ortung noch Rückruf möglich machte. Die Einsatzkräfte im Helikopter konnten den Mann aus der Luft nicht entdecken, weshalb ein 16-köpfiges Bergretter-Team die Suche nach dem Wanderer zu Fuß aufnahm.

Helikopter musste Rettung abbrechen

Die Fußmannschaft konnte durch Sichtkontakt den Aufenthaltsort des 55-Jährigen an die Einsatzkräfte im Helikopter weitergeben. Eine Luftretterin wurde zu dem in Not Geratenen abgeseilt, der Hubschrauber musste aufgrund von Dunkelheit und knappem Treibstoff jedoch die Rettung abbrechen.

Rettungskräfte vier Stunden im Einsatz

Die Einsatzkräfte der Bergrettung Traunstein konnten den Mann zu Fuß aus der Rinne befreien und zur Zwieselalm bringen. Von dort wurde der 55-Jährige mit einem Raupenfahrzeug zu seinem Auto gebracht. Der Einsatz konnte um 20 Uhr, nach vier Stunden beendet werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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