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Notruf

Bergwacht erneut im Rettungseinsatz am Hohen Göll

Urlauber in Not auf 2.000 Metern Seehöhe

Die Bergwacht Berchtesgaden musste am Sonntag abermals am Hohen Göll (Lk. BGL) ausrücken, um einem Bergsteiger in Not zu helfen. Ein Urlauber war auf rund 2.000 Metern Seehöhe in Bergnot geraten.

Erst 21 Stunden zuvor waren die Retter zu einem Einsatz am Hohen Göll ausgerückt.

Am Sonntag hatte ein Urlauber aus Franken zunächst im Aufstieg über die Schusterroute ein absturzgefährliches Schneefeld überwunden, ehe er wegen des Nebels umkehren wollte, aber nicht mehr über das Schneefeld talwärts kam.

Bergretter bringen Urlauber ins Tal

Daraufhin setzte er gegen 13 Uhr einen Notruf ab, woraufhin zwei Bergretter vom Hubschrauber „Christoph 14“ im Schwebflug abgesetzt wurden. Sie begleiteten den unverletzten Bergsteiger dann ins Tal, weil der Hubschrauber wegen des Nebels die Einsatzstelle nicht mehr anfliegen konnte. Der Pilot brachte noch zwei weitere Bergretter auf den Ecker Sattel, die weiter zu Fuß aufstiegen und der Gruppe entgegengingen, um die absturzgefährlichen Passagen mit Seilen zu sichern. Am Nachmittag kam die Gruppe wohlbehalten im Tal an.

(Quelle: SALZBURG24)

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