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Bergwacht rettet Indonesier von Hohem Göll

Ein Wanderer geriet am Hohen Göll in Bergnot. APA/Barbara Gindl/Archivbild
Ein Wanderer geriet am Hohen Göll in Bergnot.

Sechs Bergretter aus Berchtesgaden mussten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ausrücken und einen Wanderer vom Hohen Göll im Grenzgebiet zwischen Bayern und Salzburg retten. Der 30-Jährige war ohne Licht unterwegs und mit Hereinbrechen der Dunkelheit in Bergnot geraten. Der Mann konnte unterkühlt, aber ansonsten unverletzt geborgen werden.

Der deutschsprachige Bergsteiger aus Bayern war gegen 16 Uhr an der Kehlstein-Bunswendeplatte losgegangen und wollte über den Mannlgrat, die Göllleiten und die Schusterroute zum Purtschellerhaus zu gehen, wo er ein Nachtlager reserviert hatte. Als es gegen 21 Uhr dunkel wurde, verständigte er zunächst die Polizei in Hallein (Tennengau), die den Notruf an die Leitstelle Traunstein weiterleitete. Parallel wurde auch vom Purtschellerhaus aus ein Notruf abgesetzt, da der Mann noch nicht angekommen war.

Einsatz dauerte bis 2 Uhr früh

Die Einsatzleitung der Bergwacht Berchtesgaden wies den Bergsteiger per Telefon an, mit dem Licht seines Mobiltelefons bis zur Abzweigung der Schusterroute in der Göllleiten zurückzugehen und dort auf die Rettungsmannschaft zu warten. Sechs Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden führten den Mann schließlich zurück zum Kehlstein. Der Einsatz erwies sich als gefährlich, da viele Passagen im absturzgefährdeten Gelände erst gesichert werden mussten. Der Einsatz dauerte bis 2 Uhr am Morgen, der Indonesier durfte anschließend im Haus der Bergwacht übernachten.

(Quelle: S24)

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