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"Belastend"

Aggressiver Urlauber belastet Einsatzkräfte am Königssee

Vermeintlicher Herzinfarkt-Patient (72) war betrunken

Einen „belastenden Einsatz“ meldet das BRK heute in einer Aussendung an die Medien. Die Einsatzkräfte wurden gestern zu einem vermeintlichen Herzinfarkts-Patienten am Königssee gerufen, tatsächlich war der Mann betrunken und aggressiv.

Die Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht, die Berchtesgadener Polizei und die Besatzung des Kitzbüheler Notarzthubschraubers „Christophorus 4“ sind gestern zu einem Einsatz am Königssee (Lkr. BGL) gerufen worden: Ein 72-jähriger Urlauber aus Nordrhein-Westfalen war auf dem Wanderweg gestürzt und hatte offensichtlich akute gesundheitliche Probleme, weshalb Ersthelfer gegen 13.20 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf absetzten, da sie dachten, der Mann hätte einen Herzinfarkt.

„Patient“ betrunken und aggressiv

Da die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ noch bei einem Einsatz am Hochstaufen bei Bad Reichenhall gebunden war, schickten die Disponenten den Kitzbüheler Notarzthubschrauber „Christophorus 4“ los. Notarzt und Notfallsanitäter versuchten den Mann zu untersuchen, der aber weder verletzt, noch erkrankt war und aufgrund seiner starken Alkoholisierung jede weitere Versorgung und auch den Transport ablehnte, weshalb die Heli-Crew dann gegen 14 Uhr die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot und die Polizei nachforderte, da sie den 72-Jährigen in seinem Zustand auch nicht alleine zurücklassen konnte.

Hilfe nur unter Nachdruck

Die Einsatzkräfte schafften es dann unter Nachdruck, den verbal und auch körperlich aggressiven Urlauber aufs Rettungsboot zu bringen und fuhren ihn zur Seelände zurück, wobei der Einsatz gegen 15.30 Uhr beendet war.

(Quelle: SALZBURG24)

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