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Anrainer evakuiert

Mure legt 250-Kilo-Bombe in Bayern frei

Kriegsrelikt in Bischofswiesen entschärft

Von einem Murenabgang freigelegt wurde kürzlich eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im benachbarten bayerischen Bischofswiesen (Lkr. BGL). Für die Dauer der Entschärfung mussten die Anrainer ihre Häuser verlassen.

Die Einsatzkräfte legten bereits am Montagabend zunächst einen Absperrradius von 300 Metern fest, erweiterten ihn dann auf einen halben Kilometer und reduzierten ihn dann wieder auf 300 Meter.

Weltkriegsbombe in Bischofswiesen entschärft

48 Feuerwehrleute, 22 Rotkreuzler und zehn Polizisten waren rund drei Stunden lang gefordert. Die Feuerwehr informierte per Lautsprecher-Durchsagen, denn die betroffene Bevölkerung des nur dünn besiedelten Gebiets musste zügig ihre Häuser verlassen und konnte sich während der Entschärfung im Gasthaus Brennerbräu aufhalten. Insgesamt wurden 38 Erwachsene und vier Kinder evakuiert.

Der Kampfmittelräumdienst hat den chemischen Zeitzünder sprengen können, wodurch keine Explosionsgefahr mehr bestand und der Einsatz beendet werden konnte.

(Quelle: SALZBURG24)

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