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Brand im Keller: Mehrparteienhaus in Rosenheim evakuiert

In Rosenheim musste die Feuerwehr in der Nacht auf Donnerstag mehrere Wohnungen wegen eines Kellerbrandes und der starker Rauchentwicklung räumen. Neun Personen erlitten Rauchgasvergiftungen. Ermittlungen laufen gegen einen jungen Mann wegen Brandstiftung.

Die erste Meldung ging bei der Einsatzzentrale am Donnerstag gegen 03.40 Uhr ein. Beim Eintreffen der Polizei und Feuerwehren quoll starker Rauch aus den Kellerfenstern.

Die Feuerwehrkräfte drangen mit Atemschutzgerät in das Haus ein und weckten die Anwohner in dem Mehrparteienhaus. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die 30 Bewohner des Hauses in Rosenheim das Gebäude über die Fenster verlassen.

Der Rettungsdienst und Notärzte untersuchten und betreuten die Anwohner in extra aufgebauten Zelten. Innerhalb kurzer Zeit gelang es den 80 Einsatzkräften der FeuerwehrenRosenheim und Neune Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen, darunter auch ein Polizeibeamter. Die

Verletzten wurden in das Rosenheimer Krankenhaus eingeliefert und zum Teil stationär aufgenommen.

Der Sachschaden am gesamten Gebäude wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.

Derzeit laufen Ermittlungen gegen einen jungen Mann aus dem Landkreis Rosenheim, der nicht in dem Haus wohnhaft ist. Anwohner waren auf den offenbar alkoholisierten und gegen Türen schlagenden Mann aufmerksam geworden und hatten der Polizei Hinweise gegeben. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte er sich bei Brandentstehung im Keller aufgehalten und dort geraucht haben. Gegen den noch am Morgen festgenommenen Mann ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim wegen Brandstiftung, meldete die Bayerische Polizei.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 24.07.2019 um 08:45 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/brand-im-keller-mehrparteienhaus-in-rosenheim-evakuiert-59259559

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