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Brüderpaar betrieb im Bezirk Vöcklabruck Hanfplantagen im Elternhaus

Die Polizei hat im Bezirk Vöcklabruck ein Brüderpaar ausgeforscht, das in seinem Elternhaus zwei Drogenplantagen betrieben hat. Die 31- und 39-jährigen Männer züchteten mehrere Cannabisstauden. Der Ältere der beiden behauptete, die Pflanzen für den Eigengebrauch benötigt zu haben. Der jüngere Bruder gab zu, mit dem Suchtgift regen Handel betrieben zu haben. Er erwirtschaftete rund 15.000 Euro in den vergangenen beiden Jahren. Das berichtete die Sicherheitsdirektion Oberösterreich in einer Aussendung am Mittwoch.

Die Kriminalbeamten konnten bei dem 39-Jährigen im Dachboden des Wohnhauses 20 kurz vor der Ernte stehende Hanfstauden sowie rund 100 Gramm Marihuana sicherstellen. In den vergangenen beiden Jahren soll er mit drei Ernten eine Gesamtmenge von circa 900 Gramm Cannabiskraut erwirtschaftet haben, die er nach eigenen Angaben selber konsumierte.

Im Wohnbereich des jüngeren Bruders wurden etwa 650 Gramm Drogen entdeckt. Insgesamt erzeugte der 31-Jährige rund drei Kilo Cannabis, wobei er 2,5 Kilo an Abnehmer im Großraum Vöcklabruck weiterverkauft oder auch unentgeltlich weitergegeben haben soll. Etwa 500 Gramm habe er selber konsumiert, so die Polizei. Die Kriminalbeamten forschten acht Kunden des Drogenzüchters aus, bei denen ebenfalls geringe Mengen Cannabis sichergestellt werden konnten. Die Brüder wurden auf freiem Fuß angezeigt. (APA)
(Quelle: S24)

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