Jetzt Live
Startseite Grenznah
Grenznah

Bundespolizei fasst mutmaßlichen russischen Schleuser

Die Bundespolizei hat am Freitag die Schleusung von sieben Personen auf der A 8 unterbunden

Ein russischer Staatsangehöriger wird verdächtigt, seine Landsleute, darunter drei Kinder im Alter von einem bis neun Jahren, unerlaubt nach Deutschland gebracht zu haben.

Nur einer der insgesamt acht Insassen konnte sich bei der Kontrolle auf Höhe Piding ausweisen. Nach ersten Erkenntnissen der Fahnder organisierte der 31-Jährige die Fahrt. Dabei störte es ihn offenbar nicht, dass die Minderjährigen im Minivan ohne Kindersitze mitfuhren. Bei den Geschleusten handelte es sich um zwei russische Familien, die bereits in Österreich Asyl beantragt hatten. Die Bundespolizisten zeigten die beiden Elternpaare jeweils wegen unerlaubter Einreise an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen müssen sie mit ihren Kindern die Rückreise nach Österreich antreten.

Die Ermittlungen der Freilassinger Bundespolizei gegen den mutmaßlichen Schleuser dauern derzeit an. Er wird sich wegen der Einschleusung von Ausländern verantworten müssen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.02.2021 um 02:12 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/bundespolizei-fasst-mutmasslichen-russischen-schleuser-59259514

Kommentare

Mehr zum Thema