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Deutscher Pensionist in letzter Minute aus dem Inn gerettet

In letzter Minute ist am Samstagnachmittag im oberösterreichischen Wernstein (Bezirk Schärding) ein 68-jähriger Deutscher aus dem Inn gerettet worden.

Der Mann war mit dem Rad entlang des Flusses unterwegs gewesen. Auf einem steileren Waldstück stieg er ab und schob sein Gefährt. Dabei verlor der Pensionist plötzlich das Gleichgewicht und fiel rund sechs Meter über die steile Uferböschung ins Wasser.

Mann konnte wegen Schulterverletzung nicht schwimmen

Eine Schulterverletzung verhinderte, dass sich der Deutsche selbst in dem rund vier Meter tiefen Wasser an der Oberfläche hätte halten können. Das berichteten die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Schärding in Presseaussendungen.

Landwirt hält Pensionist über Wasser

Der Mann aus dem deutschen Darmstadt war mit drei weiteren Freizeitsportlern gegen 16.30 Uhr auf dem sogenannten Inn-Weg Richtung Passau unterwegs. Er stürzte mitsamt seinem Rad in die Tiefe. Die anderen Gruppenmitglieder konnten ihn nicht aus seiner misslichen Lage befreien. Aufgrund der unterspülten Böschung war es unmöglich, ihn an das Ufer zu ziehen. Ein in der Nähe arbeitender Landwirt seilte sich mit einer Leine ab und hielt den Deutschen mit dem Kopf bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehr über Wasser.

Einsatzkräfte bergen Pensionist aus dem Inn

Mit Hilfe der Einsatzkräfte aus Schärding und Wernstein konnte der Mann aus dem Inn gezogen und dem Notarzt übergeben werden. Diese Rettung war laut Polizei in letzter Minute geschehen, da sich der Darmstädter nicht mehr länger über Wasser hätte halten können. (APA)
(Quelle: S24)

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