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Glück im Unglück

Drei Bergsteiger vom Edelweißlahnerkopf gerettet

Rettungshubschrauber im Einsatz

Rettungshubschrauber Bayerisches Rotes Kreuz
Die Männer wurden unverletzt vom Hubschrauber ins Tal gebracht. 

Die drei Männer haben gestern Nachmittag in rund 1.900 Metern Höhe den Steig verloren und setzten einen Notruf ab.

Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Sonntagnachmittag drei verstiegene Bergsteiger vom Edelweißlahnerkopf auf der Südostseite der Reiter Alpe gerettet. Die drei 25 und 30 Jahre alten Männer aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein waren von Triebenbach aus entlang des Antonigrabens über das Leiterl aufgestiegen und hatten dann in rund 1.900 Metern Höhe knapp unterhalb des Gipfelgrats den alpinen und wegen des Neuschnees stellenweise nicht mehr sichtbaren Steig verloren, weshalb sie kurz nach 12.20 Uhr einen Notruf absetzten.

Männer unverletzt 

„Christoph 14“ und die Bergwacht fand das Trio rasch und flog die Männer dann alle unverletzt am Rettungstau zur Ramsauer Bergrettungswache aus. Sechs Ramsauer Bergretter waren bis 15 Uhr im Einsatz.

Markierungen wegen Schnee nicht mehr sichtbar

„Aufgrund der derzeitigen Schneelage am Berg sind Wegmarkierungen und Steige in höheren Lagen nicht mehr erkennbar. Auch wenn die Berge aktuell südseitig vom Tal aus bis zu einer Höhe von fast 2.000 Metern wieder weitgehend schneefrei wirken, bleibt der Schnee auch dort in schattigen und flacheren Abschnitten wegen der kalten Witterung liegen. Ohne eine sehr gute Ortskenntnis besteht ein hohes Risiko, dass man vom richtigen Weg abkommt“, erklärt der Ramsauer Bereitschaftsleiter Rudi Fendt.

(Quelle: SALZBURG24)

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