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Dreijährige nach Badeunfall im Zillertal reanimiert

Das Mädchen wurde zur Beobachtung ins Spital gebracht APA (Symbolbild)
Das Mädchen wurde zur Beobachtung ins Spital gebracht

Ein dreijähriges Mädchen ist am Sonntagnachmittag im Schwimmbad eines Hotels in Fügen im Zillertal (Bez. Schwaz) in Tirol beinahe ertrunken. Nach Angaben der Tiroler Polizei war das Kind einer Schweizer Familie unbemerkt in ein 1,36 Meter tiefes Schwimmbecken gelangt und dort untergegangen. Ein zufällig anwesender Kinderarzt - ebenfalls aus der Schweiz - reanimierte gemeinsam mit seiner Frau erfolgreich das Mädchen.

Der Vater des Kindes hatte gegen 17 Uhr bemerkt, dass seine drei Jahre alte Tochter nicht mehr in der Nähe war. Er eilte umgehend zum Badebereich und fand dort seine Tochter reglos im Schwimmbecken unterhalb der Wasseroberfläche treibend vor. In dieser Schrecksituation rutschte der Vater auf dem Fliesenboden aus und zog sich vermutlich eine Rückenverletzung zu.

Ehepaar rettet Dreijähriger das Leben

Ein anwesender 35-jähriger Schweizer Kinderarzt wurde unterdessen zum Lebensretter. Er zog das Mädchen aus dem Wasser und konnte es gemeinsam mit seiner Frau, einer Intensivpflegerin, erfolgreich reanimieren. Das Kind dürfte den Erhebungen zufolge nur kurze Zeit unter Wasser gewesen sein und keine Folgeschäden erlitten haben. Die Dreijährige wurde aber zur Beobachtung mit der Rettung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.

(APA)

Aufgerufen am 17.12.2018 um 08:42 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/dreijaehrige-nach-badeunfall-im-zillertal-reanimiert-58146346

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