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Earth Hour: Wenn weltweit die Lichter ausgehen

Am Samstagabend gehen in vielen Städten die Lichter aus. Stadt Salzburg/Killer (Archivbild)
Am Samstagabend gehen in vielen Städten die Lichter aus.

Für exakt eine Stunde gingen am Samstag um 20.30 Uhr weltweit viele Lichter aus – auch die Salzburger Festung war für 60 Minuten dunkel. Bereits zum achten Mal fand die internationale „Earth Hour" als Zeichen des Klimaschutzes statt.

Bei allen Denkmälern in der Salzburger Altstadt gingen die Lichter aus. Auch die Festung blieb – wie Kirchen, Mozartstatue oder Mönchsbergwand – für eine Stunde dunkel. Die Stadt Salzburg unterstützte damit die internationale „Earth Hour" des WWF zum Klimaschutz. Tausende Städte, Organisationen, Firmen und Millionen Privatpersonen setzen alljährlich ein Zeichen – und drehen das Licht ab. 2013 wurden mehr als zwei Milliarden Menschen mit der Aktion erreicht.

Millionen Menschen setzen ein Zeichen

Auch heuer haben wieder alle Landeshauptstädte zugesagt die Lichter ihrer Wahrzeichen abzuschalten. Bundeskanzler Werner Fayman, das Umwelt- und Wirtschaftsministerium, Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou sowie Miss Earth 2012, Sandra Seidl, unterstützen die Aktion.
Die Unternehmen IKEA, A1 Telekom Austria, Canon Österreich, Allianz, Pfanner, das Hotel Bristol, Sony Pictures und die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs setzen sich für die Earth Hour ein. Die Mitarbeiter und Kunden der Unternehmen werden mobilisiert und zum Mitmachen aufgerufen. Der WWF hofft auch heuer wieder auf möglichst viele Gemeinden, Städte und Privatpersonen, die sich an der Earth Hour beteiligen. „Mit der Earth Hour kann jeder sein Zeichen für den globalen Klimaschutz setzen und darüber nachdenken wie man im persönlichen Bereich Energie einsparen kann", sagt WWF-Sprecher Franko Petri. 2013 erreichte die Earth Hour weltweit hunderte Millionen Menschen in 7.000 Städten und Gemeinden aus 154 Ländern.

Österreich im Dunkeln für die Earth Hour

In Österreich haben auch die restlichen Landeshauptstädte zugesagt, ihre Wahrzeichen abzuschalten: in Innsbruck das Goldene Dachl und der Stadtturm; in Bregenz der Martinsturm; in St. Pölten das Rathaus, der Rathausplatz und der Karmeliterhof; in Graz der Schlossberg mit Uhrturm, Dom, Herz-Jesu-Kirche, Rathaus und Oper; in Klagenfurt der Lindwurm und das Rathaus; in Linz das Lentos Kunstmuseum; in Eisenstadt das Schloss Esterházy sowie die Martinskaserne für die ganze Nacht; in Wien das Rathaus und die Fassade von Schloss Schönbrunn mit der Gloriette. Auch das Schloss Belvedere und der Arsenalturm werden verdunkelt. In Kufstein lässt Bürgermeister Martin Krumschnabel Teile der Altstadt und die Festungsbeleuchtung abschalten und die Stadt organisiert einen Fackelzug mit Feuershow und Live-Musik.

Der WWF ruft ganz Österreich auf am 29. März um 20.30 Uhr nicht nur die Lichter für eine Stunde abzuschalten, sondern auch ein persönliches Zeichen für das Energiesparen über die Earth Hour hinausgehend im eigenen Umfeld zu setzen. „Alle zusammen können wir sehr viel Energie einsparen. So brauchen wir weniger Atomstrom, schonen unsere Flüsse und schützen unsere Natur", erklärt Petri. Beispiele für das Energiesparen und weitere Informationen zur Earth Hour 2014 finden Interessierte unter www.earthhour.at .

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(Quelle: S24)

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