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Flüchtlinge - Unterstützung im Durchreiseland OÖ.

Zahlreiche Helfer versorgten die Flüchtlinge. APA/NEUMAYR/MMV
Zahlreiche Helfer versorgten die Flüchtlinge.

In Oberösterreich - einem Durchreise-Bundesland für Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland - hat es am Montag und in der Nacht auf Dienstag Unterstützung für sie gegeben. In Linz und Wels gingen Menschen zu Kundgebungen auf die Straße. Auf dem Bahnhof Attnang-Puchheim leistete das Rote Kreuz konkrete Hilfe für die Menschen in einem Zug.

Montagabend zogen nach Angaben der "Plattform Solidarität", die dazu aufgerufen hatte, über 2.500 Menschen durch die Innenstadt von Linz und forderten eine sofortige Änderung der von Österreich und der EU betriebenen Flüchtlingspolitik. Außerdem gedachten sie der 71 Toten auf der Ostautobahn. Auch in Wels nahmen laut den Organisatoren, die "Welser Initiative gegen Faschismus/Antifa" und freiwillige Helfer, rund 900 Menschen Montagabend an einer Trauer-und Solidaritätsveranstaltung für Flüchtlinge teil. Darüber hinaus stellten sie eine Gruppe "Flüchtlingen helfen in Wels und Umgebung" in einem sozialen Netzwerk vor, die helfen soll, Sachspenden aufzutreiben beziehungsweise zu vermitteln.

Helfer versorgen 800 Flüchtlinge im Zug

Die Leitzentrale vom Roten Kreuz in Oberösterreich alarmierte in der Nacht rund 50 Helfer zu einem Einsatz für einen aus Wien kommenden Zug im Bahnhof Attnang-Puchheim. Er wurde dort gegen 3.00 Uhr für zwei Stunden angehalten, weil sich schon zu viele Personen am Zielort Salzburg befanden. Die rund 800 Insassen wurden mit Getränken versorgt, auch Decken waren notwendig, weil etliche Personen in den klimatisierten Waggons froren. In einer eigens eingerichteten Ambulanz wurden drei Personen ärztlich versorgt. Auch in Linz brachten Privatpersonen, die sich in sozialen Netzwerken organisiert hatten, Wasserflaschen zum Bahnhof.

(APA)

(Quelle: S24)

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