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Freundin starb bei Explosion: 37-Jähriger in Linz vor Gericht

Da seine Freundin bei einer Explosion gestorben ist, muss sich ein Oberösterreicher vor Gericht verantworten. APA
Da seine Freundin bei einer Explosion gestorben ist, muss sich ein Oberösterreicher vor Gericht verantworten.

Ein 37-jähriger Oberösterreicher, dessen Lebensgefährtin im Vorjahr bei einer Explosion gestorben ist, muss sich kommenden Mittwoch vor dem Landesgericht Linz verantworten.

Er hatte den Keller des gemeinsamen Hauses in Kematen an der Krems (Bezirk Linz-Land) mit einer Heizkanone trocknen wollen. Als seine 38-jährige Freundin nachschaute, ob das Gerät funktioniert, detonierte eine Gasflasche.

Prozess wegen fahrlässiger Tötung

Der Beschuldigte und sein Cousin befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks am 23. Juni im Erdgeschoß in der Küche und konnten sich in Sicherheit bringen. Für die Frau hingegen kam jede Hilfe zu spät: Teile des Hauses stürzten ein, sie wurde unter den Trümmern begraben. Dem 37-Jährigen, der einen Sohn mit ihr hat, drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. Er habe die Kanone vorschriftswidrig betrieben, so der Vorwurf. Der Prozess wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen ist auf einen Tag anberaumt. (APA)

(Quelle: S24)

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