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Frontalcrash zwischen zwei Pkw

Nach nur einer Woche hat sich auf der Staatsstraße 2101 zwischen Antonibergtunnel und Thumsee (Lkr. Berchtesgadener Land) am Donnerstag erneut ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Ein 48-jähriger Reichenhaller war mit seinem Suzuki bergab auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem entgegenkommenden Ford eines 26-jährigen Pinzgauers frontal zusammengestoßen.

Unfallursache noch ungeklärt

Nach Angaben der Reichenhaller Polizei war der Reichenhaller in Richtung Reichenhall unterwegs. Zwischen Antonibergtunnel und Thumsee geriet er genau an der gleichen Stelle, wo sich bereits am Mittwoch vor einer Woche ein schwerer Unfall ereignet hatte, aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und stieß mit dem entgegenkommenden Pkw des Pinzgauers zusammen. Ein Sanitäter des Österreichischen Roten Kreuzes und ein Fahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes kamen zufällig an der Unfallstelle vorbei, leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein gegen 16.40 Uhr das Rote Kreuz mit dem Reichenhaller Notarzt und einem Rettungswagen aus Ruhpolding losschickte. Die Einsatzkräfte des ebenfalls alarmierten Löschzugs Karlstein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall waren gerade von einer Beerdigung eines Kameraden ans Gerätehaus zurückgekommen und konnten sofort ausrücken, wobei sie sich noch vor Eintreffen des Notarztes um die Verletzten kümmerten und die Unfallstelle absicherten.

Nur leicht Verletzte nach Frontalcrash

Die beiden nach erster Einschätzung leichter verletzten Fahrer, die allein unterwegs waren, mussten vom Roten Kreuz zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht werden. Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahmen den genauen Unfallhergang auf. Nach ihren Angaben entstand an den Autos Totalschaden. Die Staatsstraße 2101 musste während der Rettungsarbeiten für rund eine Stunde komplett und danach halbseitig gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen bis 19 Uhr im Einsatz. Sie musste ausgelaufenes Öl binden, die Fahrbahn reinigen, den Brandschutz sicherstellen und den Verkehr regeln.
(Quelle: S24)

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