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Gefahr der Borkenkäfer in Salzburgs Wäldern nimmt zu

Das Wetter begünstigte die Ausbreitung des Borkenkäfers in Salzburgs Wäldern. Neumayr
Das Wetter begünstigte die Ausbreitung des Borkenkäfers in Salzburgs Wäldern.

Der vergangene Wetterverlauf begünstigte in Salzburgs Wäldern den Aufbau der Borkenkäferbestände. Auffällig im heurigen Jahr ist auch das vermehrte Auftreten des sonst selteneren Lärchenborkenkäfers.

Der Sommer 2015, mit einer lang andauernden Schönwetterperiode, ist noch vielen in positiver Erinnerung. Weniger Freude mit dem Prachtwetter, der langen Trockenheit im Herbst und dem späten Frost im heurigen Frühjahr hatten die Waldeigentümer sowie die Forstleute.

Borkenkäfer: Befallene Bäume rasch aufarbeiten

"Die Waldbäume im Land Salzburg mussten einiges aushalten", sagte Landesrat Josef Schwaiger heute, Montag. "Ein starkes Blühen im Jahr 2015, die Trockenheit im Herbst, der generell milde Winter und ein später Frost haben die Bäume geschwächt. Sie konnten den Angriffen von Borkenkäfern wenig entgegensetzen. Trotz des feuchten Wetters im heurigen Frühjahr und Sommer, treten nun vermehrt abgestorbene Bäume, sogenannte Käfernester auf. Die Landesforstdirektion ersucht deshalb, verstärktes Augenmerk auf befallene Bäume zu legen, diese rasch aufzuarbeiten und aus dem Wald zu bringen. Nur so können ein weiteres Ausbreiten der Borkenkäfer eingedämmt und größerer Schaden für Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer verhindert werden."

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Befall oft nicht einfach zu erkennen

"Das Erkennen des Befalls von stehendem Holz ist aber keine einfache Sache", so Landesforstdirektor Michael Mitter. "Harzfluss im Kronenbereich und Bohrmehl am Stamm und am Boden sind ein sicheres Indiz, aber oft schwer zu erkennen. Die verstärkte Tätigkeit von Spechten weist ebenfalls auf eine gute Besiedelung des Baums mit Borkenkäfern hin. Die hohe Luftfeuchtigkeit verlangsamt aber ein Austrocknen der Nadeln, sodass die Bäume aus der Ferne betrachtet oft noch gesund wirken."

Auffällig im heurigen Jahr sind auch das vermehrte Auftreten des sonst selteneren Lärchenborkenkäfers und einzelne Fälle von Tannenborkenkäferbefall. Auch hier gilt es, befallene Bäume rasch zu entfernen, um eine Massenvermehrung der Schädlinge zu verhindern.

 

(Quelle: S24)

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