Jetzt Live
Startseite Grenznah
Grenznah

Glimpfliches Ende bei Lawinenabgang in Maria Alm

Der Verschüttete konnte rasch geborgen werden. RK Salzburg
Der Verschüttete konnte rasch geborgen werden.

Ein glimpfliches Ende nahm am Mittwochvormittag ein Lawinenabgang im Gebiet des Klingspitz in Maria Alm (Pinzgau). Ein 64-Jähriger wurde verschüttet, konnte aber rasch geborgen werden.

Zwei Pensionisten im Alter von 61 und 64 Jahren aus dem Raum Mattighofen (Bez. Braunau) in Oberösterreich, unternahmen am Vormittag gemeinsam von Dienten am Hochkönig aus eine Skitour auf die Klingspitze. Bei der Abfahrt habe der 64-Jährige etwa 100 Meter unterhalb des Wildalm Kirchl ein Schneebrett ausgelöst, wurde von den Schneemassen etwa 150 Meter weit mitgerissen und zur Gänze verschüttet, so die Polizei Salzburg am Abend in einer Aussendung.

Maria Alm: Bergkamerad ortet Verschütteten

Sein Kamerad setzte sofort einen Notruf ab und begann mit der Suche nach dem Verschütteten. Er konnte ihn mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät orten und mit zwei weiteren Tourengehern aus etwas mehr als einem halben Meter Tiefe ausgraben und bergen. Der Verunglückte war laut Polizei etwa 15 Minuten unter den Schneemassen begraben. Er sei kurz nach der Bergung aus der Bewusstlosigkeit erwacht. Mit dem Notarzthubschrauber Martin 1 wurde er zur weiteren Beobachtung in das Krankenhaus nach Schwarzach geflogen. Im Einsatz waren zwei Notarzthubschrauber-Teams sowie die Bergrettung und die Polizei.

Aufgerufen am 18.12.2018 um 08:57 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/glimpfliches-ende-bei-lawinenabgang-in-maria-alm-57527986

Kommentare

Mehr zum Thema