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Polizei alarmiert

Mysteriöse Hundevergiftung im Salzkammergut

Acht Vierbeiner betroffen, einer gestorben

Hund, Gassi, Spazierengehen, SB APA/dpa/Sebastian Gollnow
Entlang einiger Wege war Trockenfutter ausgelegt. Ob es für die Tiervergiftungen verantwortlich ist, ist noch unklar. (SYMBOLBILD)

Eine Reihe Tiervergiftungen hat sich in der Gemeinde Gschwandt (Bezirk Gmunden) ereignet. Innerhalb von zehn Tagen waren acht Hunde betroffen, ein Vierbeiner ist seinen Leiden erlegen. Um welche Art Gift es sich gehandelt haben könnte, ist vorerst nicht bekannt.

Einen Bericht der "Kronen Zeitung" (Sonntagausgabe) bestätigte Gschwandts Bürgermeister Friedrich Steindl (ÖVP) auf APA-Nachfrage.

Bürgermeister alarmiert die Polizei

Bisher sind bei der Polizei noch keine Anzeigen eingegangen, wie man seitens der örtlichen Inspektion mitteilte. "Ich habe mich aber gestern mit der Polizei in Verbindung gesetzt", teilte Steindl der APA mit. In dem laut Bürgermeister 2.850 Einwohner großen Ort gebe es etwa 150 angemeldete Hunde.

Tierarzt: Birkenzucker "kann tödlich" für Hunde sein

Wie ein Tierarzt ihm mitteilte, sei zumindest kein Rattengift benutzt worden. "Aber auch Birkenzucker kann für diese Tiere tödlich sein", sagte Steindl. Laut Hundehaltern sei entlang einiger Wege ausgelegtes Trockenfutter entdeckt worden. In der Tierklinik in Sattledt, wo nach dem Zeitungsbericht auch Hunde aus dem Ort behandelt worden waren, wollte man auf APA-Nachfrage am Sonntag aus Gründen des Datenschutzes keine Auskunft geben.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 16.07.2020 um 01:36 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/gschwandt-mysterioese-hundevergiftungen-beschaeftigen-gemeinde-89171857

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