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Hallstätter Altarbilder wieder "daheim"

Vor über 30 Jahren waren die Bilder gestohlen worden. APA/DIÖZESE LINZ/APPENZELLER
Vor über 30 Jahren waren die Bilder gestohlen worden.

Vier wertvolle Tafelbilder aus dem gotischen Altar der Pfarrkirche Hallstatt, die vor über 30 Jahren gestohlen worden waren, sind jetzt wieder "daheim". Die italienische Polizei hatte das Diebesgut sichergestellt. Nach einer Restaurierung wurden sie wieder an ihrem ursprünglichen Aufstellungsort angebracht und in einer Pressekonferenz der Diözese Linz am Donnerstag präsentiert.

Die Werke waren 1987 entwendet worden. Die Rahmen der Altarflügel wurden zerstört, um an die Bilder zu gelangen. Die große Mitteltafel mit der vielfigurigen Kreuzigung blieb zurück. Den Beamten der Carabinieri des Kommandos für Kulturschutz gelang es im März 2017, die Gemälde noch zu retten. Denn zwei Händler waren dabei, die Werke im Ausland zu verkaufen. Dann wären sie unwiederbringlich verloren gewesen. Die sichergestellten Werke wurden identifiziert und nach Österreich zurückgebracht.

Hallstätter Altarbilder entstanden um 1450

Die Bilder stammen aus der Zeit um 1450 von einem unbekannten Meister und sind beidseitig bemalt: Öl auf Holz. Die Werke zeigen Anna und Joachim, der Legende nach die Eltern von Maria, der Mutter von Jesus. Ebenfalls abgebildet sind die Heiligen Christophorus, Wolfgang und Rupert. Letzterer ist der Schutzpatron des Salzbergbaus und der Salzarbeiter und damit untrennbar mit Hallstatt verbunden.

(APA)

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