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Spektakulärer Einsatz

Bub (3) aus Schneechaos gerettet

Hubschrauber, Rettung, Heli, ÖAMTC, SB Neumayr
Ein spektakulärer Heli-Rettungseinsatz am Großglockner ist geglückt. (SYMBOLBILD)

Um einen Dreijährigen mit Verdacht auf einen Blinddarmdurchbruch am Montagabend aus dem eingeschneiten Bergdorf Heiligenblut (Bez. Spittal an der Drau) am Fuße des Großglockners ins Spital fliegen zu können, musste zunächst ein Landeplatz freigeschaufelt werden. Der Flug wurde laut ÖAMTC mit Nachtsichtbrillen durchgeführt.

Heiligenblut ist nach massiven Schneefällen seit Tagen von der Außenwelt abgeschnitten. Auf dem Straßenweg ist die 1.000-Seelen-Gemeinde nicht erreichbar. Ein Dreijähriger wurde Montagabend plötzlich zum medizinischen Notfall, wie kärnten.orf.at am Dienstag berichtet. Seine Hausärztin hatte demnach einen Blinddarmdurchbruch diagnostiziert. Der Bub musste umgehend ins Krankenhaus.

Für Heli-Landung: Lichter aus in Heiligenblut

Damit der Hubschrauber überhaupt in Heiligenblut landen konnte, wurde ein Straßenabschnitt als Landeplatz gesperrt und freigeschaufelt. Zudem seien Autofahrer aufgefordert worden, ihre Lichter abzuschalten. Nur so habe der Heli-Pilot mit der Nachtsichtbrille etwas sehen können. Das Kind konnte laut ORF-Bericht gegen 21.30 Uhr im Krankenhaus Klagenfurt von den Ärzten übernommen werden.

Lebensrettender Nachtflug aus Heiligenblut! Das Team des ÖAMTC-Rettungshubschraubers konnte einen 3-jährigen Buben mit...

Gepostet von ORF Kärnten am Montag, 18. November 2019
(Quelle: SALZBURG24/APA)

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