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Kein Weiterkommen

Bergsteiger sitzen am Hochstaufen fest

Großer Felssturz beschädigt Weg

Nach einem großen Felssturz im März hatten zwei Bergsteiger am Dienstag am Hochstaufen bei Piding (Lkr. BGL) die Markierungen am stark beschädigten Steig aus den Augen verloren und verstiegen sich. Die beiden Alpinisten wurden per Hubschrauber gerettet.

Der 30-jährige Mann aus Niedersachsen und die 35-jährige Frau aus der Oberpfalz waren versehentlich zu weit nach rechts bis an den Fuß einer rund 50 Meter hohen Felswand aufgestiegen. Dort kamen sie im steilen und brüchigen Gelände nicht mehr weiter, weshalb sie kurz nach 12 Uhr einen Notruf bei der Leitstelle Traunstein absetzten.

Hochstaufen: Bergsteiger per Heli gerettet

Die Besatzung des Hubschraubers „Christoph 14“ flog zwei Bergretter zu den aus der Luft georteten Verstiegenen und setzte sie im Steilhang ab. Die Bergretter sicherten das Duo in Rettungssitzen und brachten es zusammen zu einem guten Aufnahmepunkt, wo sie dann der Heli in zwei Anflügen jeweils zusammen mit einem Retter per Winde aufnehmen und ins Tal fliegen konnte.

Die Bergwacht brachte die Unverletzten zu ihrem Auto zurück und war gute zwei Stunden lang gefordert, berichtet das Bayerische Rote Kreuz in einer Aussendung.

(Quelle: SALZBURG24)

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