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Hubschrauberabsturz bei Inzell: Schwer verletzter Pilot aus Salzburg

Ein 43-jähriger Salzburger ist am Mittwoch mit einem Leicht-Hubschrauber bei Inzell (Lkr. Traunstein) nahe der Salzburger Grenze abgestürzt. Der Pilot wurde dabei schwer verletzt.

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd bestätigte am Donnerstag gegenüber der APA, dass es sich bei dem schwerst verletzten Piloten um einen Österreicher aus Salzburg handelt. Der Mann befand sich alleine an Bord des kleinen Helikopters. Das Fluggerät stand laut Polizei im Eigentum des Salzburgers. Die Unglücksursache wird noch ermittelt.

Video vom Einsatz

 

43-Jähriger aus Salzburg

Genaue Angaben zur Unfallursache konnte die Polizei Donnerstagmittag noch nicht machen. Gesichert ist, dass der 43-jährige Salzburger etwa eine halbe Stunde vor dem Unfall im Raum Braunau mit dem kleinen Helikopter gestartet und Richtung Ruhpolding und Inzell geflogen ist. Etwa zur selben Zeit ist auch der 38-jährige Pilot der anderen, baugleichen Maschine mit seinem Fluggerät im Landkreis Traunstein mit gleichem Ziel gestartet. Beide Männer sind Besitzer dieser Hubschrauber und wollten dort gemeinsam Rundflüge durchführen.

Hubschrauber am Kienberg

Die zwei Helikopter waren im Bereich Kienberg unterwegs, als der Salzburger mit seinem Fluggerät auf etwa 1.700 Meter Seehöhe in unwegsamem und schneereichem Gelände abstürzte. Der Pilot aus Traunstein konnte in der Nähe der Absturzstelle landen. Er leistete dem Salzburger Erste Hilfe und setzte gegen 16.40 Uhr einen Notruf ab.

Pilot schwerst verletzt

Drei Hubschrauber wurden zur Rettung des Verunglückten angefordert. Schließlich gelang es der Besatzung des Rettungshubschraubers "Christophorus 14", an der Unglücksstelle zu landen und den schwerst verletzten Piloten aufzunehmen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Pilot des unbeschädigten Leicht-Hubschraubers konnte seine Maschine am Unfallort starten und zu einem regulären Flugplatz steuern.

Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Unfallursache werden auch von der Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte Gutachter zum Einsatz kommen. Laut Polizei liegen noch keine Erkenntnisse zur Unglücksursache vor. (APA)

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(Quelle: S24)

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