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Erst wenige Monate alt

Geschmuggelte Hündin in OÖ verschenkt

Tierschutzhof nahe Salzburger Grenze nimmt "Fanni" auf

Eine junge Hündin, die offenbar einem Schmuggel zum Opfer gefallen ist, wurde in Linz in einem Lokal verschenkt. Jetzt hat „Fanni“ bei der Pfotenhilfe in Lochen (Bezirk Braunau) nahe der Salzburger Landesgrenze ein neues, vorübergehendes Zuhause gefunden.

Nachdem die kleine „Fanni“ verschenkt worden ist, hat sie eine Tierfreundin mitsamt Pass zur Pfotenhilfe gebracht, heißt es in der Aussendung.

Hündin fällt Schmugglern zum Opfer

Laut Chefin Johanna Stadler ist die kleine, schwarze Hündin erst wenige Monate alt. "Wie so oft, war auch 'Fanni' ein Opfer der Hundemafia. Viel zu früh wurde sie ihrer Mutter entrissen, illegal nach Österreich geschmuggelt und verkauft. Auch der Impfpass gehörte gar nicht zu 'Fanni', der eingetragene Microchip ist nicht implantiert, und die Impfungen scheinen gefälscht zu sein. So hätte die anscheinend aus Serbien stammende 'Fanni' jedenfalls nicht einmal die Grenzen passieren dürfen."

"Fanni" sucht neues Zuhause

Bei der Erstuntersuchung sei dem Tierarzt der Pfotenhilfe aufgefallen, dass "Fanni" mehrere haarlose Stellen hat, mit Parasiten übersät ist und auch generell einen verwahrlosten Eindruck macht. Eine Infektionskrankheit mache der kleinen Hündin zusätzlich zu schaffen, weswegen sie weiterhin in tierärztlicher Behandlung ist. „Bis zum neuen Jahr hoffen wir jedenfalls, dass 'Fanni' wieder gesund ist und wir eine liebevolle Familie für sie finden", so Stadler abschließend.

(Quelle: SALZBURG24)

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