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Tierquäler gefasst

Happy End für kleinen "Waldi"

In einer Schottergrube in Lochen am See (Bezirk Braunau) in Oberösterreich wurde Mitte Dezember ein stark verwahrloster Hund ausgesetzt. Nun konnte die Polizei den Tierquäler ausforschen. Für „Waldi“ – wie er nun heißt – gibt es ein Happy End.

Ein Jäger fand das Tier am 15. Dezember des Vorjahres. Eine weitere Nacht hätte der Vierbeiner damals nicht überlebt, sind sich die Retter sicher. Der Hund wurde dann im nahegelegenen Tierschutzhof der Pfotenhilfe versorgt. Die Tierschützer befreiten ihn von seinem total verfilzten Fell, das nach Kot und Urin stank und seine Bewegungsmöglichkeit stark einschränkte.

Hund in Lochen ausgesetzt: 40-Jähriger ausgeforscht

Während der kleine Hund aufgepäppelt wurde, konnten Beamte der Polizeiinspektion Friedburg-Lengau einen 40-jährigen Mann aus dem Bezirk Braunau am Inn als mutmaßlichen Täter ausforschen. Er soll den nicht gemeldeten Hund ausgesetzt haben. Laut Polizei zeigt sich der Verdächtige geständig. Er wird wegen Tierquälerei und wegen mehreren Verwaltungsübertretungen angezeigt.

Happy End für "Waldi"

Der etwa einjährige Rüde soll zuvor bei dem Mann an einer Kette in der Garage gehalten worden sein, teilt die Pfotenhilfe am Donnerstag in einer Aussendung mit. Nach seinem Martyrium wartet nun ein Happy End: "Die Finder haben sich in den kleinen, süßen Kerl verliebt und sich bereiterklärt, ihn bei sich aufzunehmen, sobald er behördlicherseits und aus tiermedizinischer Sicht zur Vermittlung freigegeben ist", freut sich Phfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. 

(Quelle: SALZBURG24)

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