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Inzell sucht Lebensretter für Martin Mitterer

Der an Leukämie erkrankte Arzt Martin Mitterer aus Weißbach an der Alpenstraße braucht dringend eine Knochenmarkspende. Kommenden Samstag, 26. Februar, findet im Rathaus in Inzell (Lkr. Traunstein) eine Typisierungsaktion für Mitterer statt.

Die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisiert nun in Weißbach zusammen mit dem Traunsteiner Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Familie Mitterer am 26. Februar eine Typisierungsaktion für eine Knochenmarkspende. Ein großes Schild neben der Bundesstraße in Inzell weist auf die Typisierungsaktion am kommenden Samstag im Rathaus hin. Anlass hierfür ist die schwere Erkrankung von Martin Mitterer aus Weißbach, dem nur eine Knochenmarkspende das Leben retten kann, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in einer Aussendung berichtet.

Die BRK-Bereitschaft Inzell hat die Aufgabe übernommen, den Besuchern eine kleine Menge Blut abzunehmen, dessen Daten dann mit denen von Martin Mitterer verglichen werden ? ein kleiner Hoffnungsfunke, auf diese Weise einen geeigneten Spender zu finden.

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ist Martin Mitterer aus Weißbach an der Alpenstraße an Krebs erkrankt. Bei dem 30-jährigen Arzt, der im Kreiskrankenhaus Ebersberg arbeitet, wurde Anfang des Jahres Leukämie festgestellt. Nach Ansicht der Ärzte hat der Weißbacher nur eine einzige Überlebenschance: mit der Übertragung von Stammzellen eines gesunden Spenders.

Inzeller BRK-Bereitschaft ist vor Ort

Die Aufgaben von Seiten des Roten Kreuzes hat der Inzeller BRK-Bereitschaftsleiter Hubert Poitner mit seiner Mannschaft übernommen: "Wir stellen das Team zum Blutabnehmen, bereiten Liegemöglichkeiten vor, und sind bei der Verpflegung von Besuchern und Helfern dabei. Überwacht wird das Ganze von einem unserer BRK-Bereitschaftsärzte." Die Spender können zwischen 11 und 16 Uhr ins Inzeller Rathaus kommen.

Martin Mitterer, so sein Vater Johann Mitterer, befinde sich im Moment in einem Münchener Krankenhaus, wo er jede Woche eine Bluttransfusion erhält, um die Blutwerte zu stabilisieren. ?Obwohl er zuletzt Fieber hatte, ist er kampfbereit?, beschreibt Johann Mitterer den Zustand seines Sohnes. "Martin kennt ja die Heimtücke dieser Krankheit. Er schwankt zwischen Angst und Hoffnung, ist aber meist sehr positiv eingestellt und versucht jetzt Kräfte zu sammeln, um die kommende Chemotherapie gut zu überstehen."

BRK-Kreisgeschäftsfüher Kurt Stemmer spricht allen Organisatoren aus der Seele: "Wir hoffen sehr, dass sich möglichst viele an der Aktion am 26. Februar beteiligen. Sowohl mit der kleinen Blutabnahme wie auch einer Geldspende kann jeder von uns Leben retten!" Die Kosten für die Typisierung werden von der AKB getragen: 40 Euro müssen für jeden Blutspender ans Labor überwiesen werden. Da diese Summe nur aus Spenden finanziert wird, gibt es ein Spendenkonto: Kreissparkasse München Starnberg, Bankleitzahl 702 501 50, Aktionskonto 223 94 571, Kennwort "Martin".

(Quelle: S24)

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