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Iraker schleuste vier Syrer

Die Bundespolizei schnappte den Schleuser (Symbolbild). Bilderbox
Die Bundespolizei schnappte den Schleuser (Symbolbild).

Ein Schleuser wurde von der Deutschen Bundespolizei am Samstag auf der A8 in Deutschland erwischt. Dem 20-Jährige, der keinen Führerschein besitzt, wurden 1.800 Euro für die Schleusung versprochen.

Ersten Ermittlungen zufolge waren vier syrische Männer im Alter von 23 bis 38 Jahre in Wien an den 20-jährigen Iraker vermittelt worden. Dabei wurden laut Angaben der Syrer 450 Euro pro Person einkassiert.

Schleuser nach Bad Reichenhall überstellt

Das Geld sollte dem Iraker nach Ankunft in München überwiesen werden, wie die Polizei mitteilte. Der 20-Jährige besitzt keinen Führerschein, das Auto hat er von einem Bekannten ausgeliehen. Der 20-Jährige wurde von der Polizei aufgehalten und nach der Vorführung beim Richter zur U-Haft in die Justizvollzuganstalt Bad Reichenhall gebracht.

Er wird sich wegen Einschleusens von Ausländern, und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Die Geschleusten stellten ein Schutzersuchen und wurden an die zuständige Anlaufstelle weitergeleitet.

Iraker wollte nicht zurück nach Österreich

Der Mann sagte der Polizei, dass er selbst nicht nach Österreich zurückkehren wollte, da ihm die Asylgesetzte zu streng seien. Er habe geplant, das geliehene Auto in München stehen zu lassen.

(Quelle: S24)

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