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Jeder Zweite in Bayern vor der Wahl noch unentschlossen

Die Bayern sind noch unentschlossen. APA/AFP/dpa/Armin Weigel
Die Bayern sind noch unentschlossen.

Kurz vor der Bayern-Wahl am Sonntag ist einer neuen Umfrage zufolge jeder zweite Wahlberechtigte in dem süddeutschen Bundesland noch unentschlossen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Instituts GMS gaben 53 Prozent an, ihre Wahlteilnahme oder Wahlabsicht sei noch unsicher.

Der Anteil ist im Vergleich zu den vergangenen Wochen sogar leicht gestiegen.

Bundespolitik bei Wahlentscheidung ausschlaggebend

Die Umfrage wurde im Auftrag von "17:30 Sat.1 Bayern" gemacht. Gespalten sind die Bayern darin, welche Koalition besser wäre, sollte das Wahlergebnis Zweierbündnisse ermöglichen. 37 Prozent wären dann im Zweifel für Schwarz-Grün, 33 Prozent für eine Koalition von CSU und Freien Wählern. Von den CSU-Anhängern sind demnach 40 Prozent für eine Koalition mit den Freien Wählern, 38 Prozent für eine mit den Grünen.

Nach wie vor geben viele Befragte an, dass die Bundespolitik bei der Wahlentscheidung eine große Rolle für sie spiele: 43 Prozent nannten auf eine entsprechende Frage die Bundespolitik, 52 Prozent die Landespolitik.

Seehofers Verhalten beeinflusst Wähler

Und fast jeder Zweite gab auch an, das Verhalten der CSU und von Parteichef Horst Seehofer in der deutsche Bundesregierung spiele für ihn eine Rolle bei der Wahlentscheidung. 19 Prozent nannten dies sogar "ganz entscheidend", weitere 26 Prozent sagten "sehr wichtig".

Nach allen Umfragen drohen der bisher allein regierenden CSU massive Stimmenverluste. Stark zulegen dürften die Grünen und die rechtspopulistische AfD. Das Hamburger Institut GMS hatte zwischen dem 4. und 10. Oktober 1007 Wahlberechtigte in Bayern telefonisch befragt.

(APA/dpa)

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