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Oberhofen am Irrsee

Kätzchen mit Zigaretten verbrannt

Pfotenhilfe päppelt "Florian" auf

Zigaretten dürften wohl auf den Pfoten eines erst drei Wochen alten Katzenbabys ausgedämpft worden sein, das nun in der Pfotenhilfe in Lochen (Bez. Braunau) in Oberösterreich versorgt wird. Der kleine Vierbeiner wurde in einer Wiese in Oberhofen am Irrsee (Bez. Vöcklabruck) gefunden.

Als das kleine Kätzchen gefunden wurde, habe es lautstark geschrien, teilt die Pfotenhilfe am Dienstag in einer Aussendung mit. Tierfreunde hätten es dann in die Pfotenhilfe nach Lochen gebracht. Dort seien die starken Verbrennungen auf den nur Centmünzen-großen Pfoten sofort aufgefallen.

Verletzungen von Zigarettenglut

Diese dürften "vermutlich vom Ausdämpfen einer Zigarette stammen", so die Pfotenhilfe. Der kleine Findling wurde von den Mitarbeitern des Hofes, der in der Nähe der Salzburger Grenze liegt, "Florian" getauft. Derzeit werde er mit Schmerzmitteln und Brandsalben behandelt und mit Hilfe eines Fläschchens aufgezogen.

Tierbabys werden von Pfotenhilfe versorgt

Geschäftsführerin Johanna Stadler versorgt im Moment 18 Katzenbabys und 15 Igelbabys mit dem Fläschchen sowie mehrere Vogelküken rund um die Uhr. Auf dem Tierschutzhof leben insgesamt weit über 500 Tiere aus 25 verschiedenen Arten.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 18.10.2019 um 08:00 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/kaetzchen-mit-zigaretten-verbrannt-76332214

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