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Kaninchen nach schweren Misshandlungen eingeschläfert

Das arme Tier musste eingeschläfert werden. Pfotenhilfe Lochen
Das arme Tier musste eingeschläfert werden.

Eines der beiden misshandelten Kaninchen, die in Feldkirchen bei Mattighofen (Bezirk Braunau) in OÖ ausgesetzt worden waren, musste eingeschläfert werden. Der Tierarzt hatte schwere Verletzungen festgestellt. Das gab die "Pfotenhilfe" in einer Presseaussendung am Freitag bekannt.

Eine Frau hatte die Langohren Montagabend gefunden und die nahegelegene Pfotenhilfe in Lochen kontaktiert, wo sie aufgenommen wurden. Schon auf den ersten Blick war zu erkennen, dass die beiden Kaninchen nicht nur völlig verschmutzt, sondern auch voller Parasiten waren und sich in einer sehr schlechten gesundheitlichen Verfassung befanden. Es kam aber noch schlimmer: Bei einer genauen Untersuchung stellte der Tierarzt fest, dass eines der beiden multiple Kiefer- und Schädelbrüche hatte. "So blieb uns leider keine andere Möglichkeit, als das Tier zu erlösen", bedauerte Johanna Stadler von der Pfotenhilfe.

1.000 Euro Ergreiferprämie

Da es sich um einen extremen Fall von Tierquälerei handelt, setzt ihre Organisation eine Ergreiferprämie von 1.000 Euro aus. Gesucht wird der ehemalige Besitzer der Kaninchen - ihm droht bis zu ein Jahr Gefängnis. „Haben Sie Hinweise auf einen möglichen Täter oder etwas Verdächtiges beobachten können, kontaktieren Sie uns bitte unter 01/892 23 77 oder wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle." so Stadler abschließend. (APA)

(Quelle: S24)

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