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Karate: WM 2016 in Linz mit Einnahmen-Minus von 776.000 Euro

Alisa Buchinger holte bei der Heim-WM in Linz Gold. APA/Hannes Draxler
Alisa Buchinger holte bei der Heim-WM in Linz Gold.

Die Karate-Weltmeisterschaften vergangenen Oktober in Linz brachten zwar für Österreich durch die Salzburgerin Alisa Buchinger nach 22 Jahren erstmals wieder eine Goldmedaille, für den Veranstalter haben sie allerdings ein bitteres Nachspiel.

Laut einem Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten (Samstag-Ausgabe) hat die Abrechnung des Turniers bei den Einnahmen ein Minus von 776.000 Euro gegenüber dem Plan ergeben.

Endgültige Summe dürfte noch höher sein

"Die Summe der noch offenen Rechnungen dürfte noch höher sein", schrieben die OÖN. Beim Ticket-Verkauf (10.200 statt der kalkulierten 25.000) klafft demnach eine Lücke von fast 600.000 Euro, beim Sponsoring ein Loch von 132.000 Euro und beim Catering blieben die Organisatoren auf Kosten von 120.000 Euro sitzen.

Karate-WM: Veranstalter hoffen auf Politik

Für die beiden Veranstalter Ewald Roth und Hans-Werner Streicher, die eigens für die WM den Verein "Karate-WM 2016" gegründet haben, wird das laut ÖON finanzielle Folgen haben. "Einen Bankkredit über 430.000 Euro, für den sie eine solidarische Haftung übernommen haben, werden Roth und Streicher wohl aus eigener Tasche abstottern müssen", meint die Zeitung.

Bei einem Gespräch im Sportministerium am Montag hofft Roth auf Unterstützung durch die Politik.

(APA/SALZBURG24)

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(Quelle: S24)

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