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Kein Licht im Fels: Drei Kletterer gerieten in Bayern in Bergnot

Die Kletterer konnten unverletzt gerettet werden. BRK
Die Kletterer konnten unverletzt gerettet werden.

Drei Kletterer aus dem Burgenland und Salzburg sind am Montagabend an der Reiter Alpe nahe Bad Reichenhall (Bayern) in Bergnot geraten. Die Dreier-Seilschaft war gegen 15.30 Uhr spät in die Route "Harry-Potter" in der Wartstein-Nordwand eingestiegen und von der Dunkelheit überrascht worden. Weil nur der Vorsteiger (29) eine Stirnlampe dabei hatte, setzte das Trio gegen 21.30 Uhr einen Notruf ab.

Die beiden anderen Alpinisten - eine 25-Jährige und ein 26-Jähriger aus Salzburg - konnten die zwei letzten Seillängen der mit 6 bewerteten Tour ohne Licht nicht mehr bewältigen, teilte das Bayerische Rote Kreuz mit. 13 Bergretter fuhren nach der Alarmierung mit der Seilbahn der Bundeswehr auf den Berg und konnten die Gruppe schon von der Kabine aus mit einem Scheinwerfer lokalisieren. Ein Mann der Bergwacht wurde dann vom Ausstieg der Route rund 100 Meter zunächst zum ersten Kletterer und dann zu den beiden anderen Sportlern abgeseilt.

Kletterer per Flaschenzug nach oben gezogen

Das Trio wurde per Flaschenzug nach oben gezogen. Bis auf kleinere Schrammen kamen die frierenden Bergsteiger glimpflich davon. Sie waren noch vor dem einsetzenden Regen wieder im Tal. Die aufwendige Rettungsaktion dauerte bis 2.45 Uhr.

(APA)

(Quelle: S24)

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