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Zwei Weltcup-Slaloms verlegt

Keine Corona-Mutation in Kitzbühel entdeckt

4.800 Menschen kamen zu Massentests

Viel Wirbel gab es um Corona-Verdachtsfälle in Kitzbühel und Jochberg in Tirol. Aus Angst vor der britischen Virus-Mutation wurden im Vorfeld auch zwei Weltcup-Slaloms nach Flachau verlegt. Nach großangelegten Tests konnten 41 positive Fälle festgestellt werden, Mutation war keine darunter.

Die PCR-Testungen im Bezirk Kitzbühel, die aufgrund von 18 Verdachtsfällen auf die britische Virus-Mutation in Jochberg seit Freitag durchgeführt werden, waren auch am Montag noch im Gange. Bis Sonntagabend ließen sich rund 4.200 Menschen im Bezirk testen, für 3.195 Personen lag ein Ergebnis vor. Davon bestätigten 41 Tests eine Infektion. Allerdings ergaben sich nach näherer Analyse keine Auffälligkeiten auf eine Virus-Mutation, teilte das Land Montagfrüh mit.

4.800 Menschen testen in Ktzbühel

Für die groß angelegte Testaktion an drei Standorten meldeten sich bisher 4.800 Menschen an. Eine Anmeldung ist über die Homepage www.tiroltestet.at und die Gesundheitshotline 1450 möglich. Im Bezirk leben rund 64.000 Menschen in 20 Gemeinden. Es handelt sich um den östlichsten Bezirk des Bundeslandes.

Flachau, Weltcup, 2021 FMT-Pictures/FM
Der Tag vor dem Weltcup-Highlight in Flachau.

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Weltcup-Slalom zwei mal verlegt

Kurios an der Geschichte: Erst sprang Kitzbühel für das Lauberhorn-Rennen in Wengen ein, das ebenfalls aufgrund erhöhter Corona-Fälle nicht stattfinden hätte können. Durch die Mutations-Verdachtsfälle in Jochberg sprang dann die Pongauer Gemeinde Flachau ein und trug zwei Slaloms aus.

20210116_PD2861.HR.jpg APA/Barbara Gindl
Manuel Feller hat beim Weltcup-Slalom in Flachau den ersten Platz lebegt.

Feller gewinnt Slalom in Flachau

Mit einem fulminanten Angriff und Laufbestzeit im zweiten Durchgang hat Manuel Feller am Samstag den Slalom der alpinen Ski-Herren in Flachau gewonnen und damit seinen ersten Weltcupsieg gefeiert.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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