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Kletterer am Dachstein in Bergnot: Mit Helikopter gerettet

Gleich drei Klettergruppen sind am Samstag vom Schlechtwettereinbruch am Dachstein überrascht worden.

Eine Seilschaft wurde relativ rasch mit der Seilbahn in Sicherheit gebracht, die beiden anderen konnten dann am Abend vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 14 und dem Polizeihubschrauber aus Salzburg gerettet werden, wie der Touring-Club in einer Aussendung mitteilte.

Neuschnee überraschte Kletterer

Gegen 16.00 Uhr setzten zwei Kletterer aus Budapest einen Notruf ab. Sie steckten auf der Dachstein Südwand am Pichlweg im Neuschnee fest und konnten weder vor noch zurück. Aufgrund der schweren Gewitter, die über die Region niedergingen, konnten die Hubschrauber zunächst nicht starten. Um 18.30 Uhr, als sich die Wettersituation gebessert hatte, starteten der ÖAMTC-Notarzthubschrauber sowie ein Helikopter der Polizei Salzburg.

Kurz nach 19.00 Uhr begann die Bergung der beiden Ungarn. Wegen des unmittelbar bevorstehenden Einbruchs der Nacht entschloss sich der Christophorus 14-Pilot beide Bergsteiger mittels Taubergung aufzunehmen. Unterkühlt aber unverletzt wurden sie eine halbe Stunde später ins Krankenhaus Schladming geflogen.

?Rettung in letzter Sekunde?

"Das war buchstäblich Rettung in letzter Sekunde", so der Pilot. "In der Wand hätten die beiden die Nacht sicher nicht überlebt". Auch für zwei Tschechen, die vom Schnee im August überrascht worden waren gab es ein Happy End: Sie wurden vom Polizeihubschrauber aufgenommen. (Schluss) ed

APA

(Quelle: S24)

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