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Kletterer konnten in Steilwand im Ausseerland nicht weiter: gerettet

Die beiden Kletterer wurden von zwei Rettungshubschraubern mittels Taubergung aus der Wand geholt (Symbolbild). Bilderbox
Die beiden Kletterer wurden von zwei Rettungshubschraubern mittels Taubergung aus der Wand geholt (Symbolbild).

Zwei Männer aus Nieder- bzw. Oberösterreich sind am Mittwochabend im obersteirischen Altaussee in Bergnot geraten, weil sie in einer brüchigen Steilwand weder vor noch zurück konnten.

Die beiden Kletterer wurden von zwei Rettungshubschraubern mittels Taubergung aus der Wand geholt. Sie blieben unverletzt, wie die Landespolizeidirektion am Donnerstag mitteilte.

Kletterer kommen von Route ab

Die zwei Bergsteiger - ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Mistelbach und ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden - waren gegen Mittag auf der Hofer-Route in die den Altausseer See überragenden Trisselwand eingestiegen. Auf einer Seehöhe von etwa 1.600 Metern kamen die beiden Männer von der Route ab und verstiegen sich im brüchigen Fels. Sie setzten gegen 18.00 Uhr per Mobiltelefon einen Notruf ab.

Ausseerland: Schwierige Bergung von Kletterer

Allerdings mussten die beiden Alpinisten noch ausharren, da sich die Bergung schwierig gestaltete. Gegen 21.00 Uhr war es dann soweit: Die Besatzungen des Polizeihubschraubers der Flugeinsatzstelle Linz und des ÖAMTC-Helikopters Christophorus 14 aus Niederöblarn holten die Männer mit Tauen aus der über 600 Meter aufragenden Wand und flogen sie zu Tal. Außer den Helikopterbesatzungen standen auch noch die Bergrettung Ausseerland mit sieben Personen und die Alpine Einsatzgruppe der Polizei Liezen im Einsatz.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.09.2021 um 10:17 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/kletterer-konnten-in-steilwand-im-ausseerland-nicht-weiter-gerettet-52050787

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