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Kontrolle: Zahlreiche Lkw-Ladungen kaum gesichert

Die Bayerische Polizei zog in einer Schwerpunktaktion am Freitag am Walserberg zahlreiche Lkw aus dem Verkehr, deren Ladung zu wenig gesichert war.

Neben zahlreichen Verstößen bei der Ladungssicherung, wurden durch die Beamten auch teilweise erhebliche Mängel im Bereich des Gefahrgutrechts festgestellt. In zwei Fällen war das Gefahrgut auf dem Lastzug gar nicht gekennzeichnet und hätte bei einem Unfall zu erheblichen Verletzungen oder Beeinträchtigungen für die eingesetzten Kräfte führen können. Mangelhafte oder falsche Kennzeichnung führte bei einem slowenischen Lkw-Fahrer dazu, dass sein Fahrzeug stillgelegt wurde. Erst nach Absprache mit der Absendefirma in Holland konnte die Weiterfahrt nach erfolgter Kennzeichnung gestattet werden.

Bei einem Transport aus Deutschland, der in Richtung Serbien unterwegs war, wurde auf mehreren Verpackungen Gefahrgutreste festgestellt. Vermutlich verblieben durch Fehler beim Abfüllen der "Big Packs" an deren Rändern gefährliche Rückstände, die beim Einatmen zu Gesundheitsschäden führen können. Die Weiterfahrt dieses Transportes wurde bis zur ordnungsgemäßen Sicherung und Säuberung der Ladefläche unterbunden.

Insgesamt mussten die Beamten des Gefahrguttrupps Oberbayern Süd gegen 26 Verantwortliche nach dem Gefahrgutrecht Anzeigen erstatten. Die Bußgelder bewegen sich dabei zwischen 300 und 2.500 Euro. Außerdem wurden Anzeigen gegen 14 Fahrer erstellt, von denen Sicherheitsleistungen in Höhe von 70 bis 500 Euro einbehalten wurden. Bei der Kontrolle wurden mehr als 60 Gefahrgutfahrzeuge kontrolliert. Von diesen mussten 28 beanstandet und zur Anzeige gebracht werden. Bei 14 Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt unterbunden und zwei Fahrzeuge mussten in eine Werkstatt begeleitet werden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.07.2019 um 05:03 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/kontrolle-zahlreiche-lkw-ladungen-kaum-gesichert-59257372

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