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Glück im Unglück

Salzburgerin stürzt im Lattengebirge sechs Meter ab

41-Jährige fällt in Weißbach

symb_rettungshubschrauber "Christoph 14" BRK/BGL/Leitner
Der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nahm die verletzte Wanderin auf. (SYMBOLBILD)

Eine Salzburger Alpinistin stürzte am Sonntag im Lattengebirge (LK Bgl) rund sechs Meter in den Weißbach ab. Sie überstand den Absturz den Umständen entsprechend gut und erlitt nur leichte Verletzungen.

Die Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ waren am Sonntag im Lattengebirge gefordert. Kurz nach Mittag war eine 41-jährige Salzburgerin vom stellenweise sehr steilen und durch den Bach auch rutschigen Steig zwischen der Rotofen-Diensthütte und dem Klaushäusl rund sechs Meter tief über den Hang und eine Felswand in einen Gumpen des Weißbachs abgestürzt. Nach erster Einschätzung der Bergretter hatte die Salzburgerin Glück im Unglück und kam mit nur mittelschweren Verletzungen an Arm und Bein davon.

Weißbach: Salzburger Alpinistin per Winde aufgenommen

Der Notruf vom Weißbach ging zunächst in Ramsau ein und wurde an die örtlich zuständige Leitstelle Traunstein weitergeleitet, die dann Bergwacht und Heli alarmierte. „Christoph 14“ nahm am Eisenrichter einen zusätzlich als Canyon-Retter geschulten Bergretter auf und setzte ihn zusammen mit dem Notarzt per Winde bei der Patientin ab. Sie wurde nach kurzer Versorgung im Rettungssitz per Winde aufgenommen und gleich zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen. Der Bergretter stieg mit dem unverletzten Begleiter und seinem Hund zu Fuß ab.

(Quelle: SALZBURG24)

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