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Lawinenabgang am Dachstein: Suche nach möglichen Opfern

Eine Lawine ging am Samstag am Dachstein (OÖ) ab. Polizei OÖ
Eine Lawine ging am Samstag am Dachstein (OÖ) ab.

Ein Lawinenabgang am Dachstein (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich dürfte entgegen ersten Vermutungen keine Opfer gefordert haben.

Der Kegel wurde abgesucht, aber es wurden weder Signale von Lawinenpiepsern geortet noch andere Spuren entdeckt. Vermisstenmeldungen lagen bis zum späten Nachmittag ebenfalls nicht vor, wie die Polizei auf APA-Anfrage mitteilte. Es gebe Gerüchte, dass eine Person teilverschüttet worden sei, sich selbst befreite und weiterfuhr. Aber dieser Wintersportler konnte bisher nicht ausgeforscht werden, so die Exekutive.

Lawinenabgang gegen Mittag

Blauer Himmel, Sonnenschein und frischer Neuschnee haben am Samstag zahlreiche Skifahrer in die Berge gelockt, auch am Dachstein waren laut Polizei Hunderte im alpinen Gelände unterwegs. Allerdings ließen die Schneefälle und der starke Wind der vergangenen Tage die Schneebrettgefahr anschwellen. Oberhalb der Baumgrenze herrschte Stufe vier (von fünf). Gegen 11.20 Uhr ging beim Einstieg zum sogenannten Randkluftsteig, der zum knapp 3.000 Meter hohen Gipfel führt, eine Lawine ab. Ob die Schneemassen durch Tourengeher ausgelöst wurden oder von selbst in Bewegung gerieten, war unklar.

Suche ergebnislos

Eine Suche nach Signalen möglicher Verschütteter durch Wintersportler, die als erstes zum betroffenen Hang kamen, blieb ergebnislos. Zur Sicherheit stiegen vier Hubschrauber - zwei Rettungsflieger und zwei Polizeihelikopter - auf, um sich an der Aktion zu beteiligen. Sie lieferte aber keine Hinweise auf Opfer. Die Exekutive ersuchte am Nachmittag Augenzeugen, sich zu melden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.09.2019 um 10:14 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/lawinenabgang-am-dachstein-suche-nach-moeglichen-opfern-42693757

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