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Medikamentenverwechslung in oö. Spital: Gutachten liegt vor

Im Krankenhaus Kirchdorf wird wegen eines Todesfalls ermittelt. APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUMMAYR/Archiv
Im Krankenhaus Kirchdorf wird wegen eines Todesfalls ermittelt.

Nach einer Medikamentenverwechslung im Landeskrankenhaus Kirchdorf in Oberösterreich und einem nachfolgenden Todesfall liegt der zuständigen Staatsanwaltschaft Steyr nun ein medizinisches Gutachten vor. Es muss aber noch ergänzt werden, gab die Anklagebehörde auf APA-Anfrage am Freitag bekannt. Sie ermittelt wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung.

Einem 61-jährigen Oberösterreicher war im Herbst vergangenen Jahres von einem Pfleger eine falsche Infusion verabreicht worden. Er hatte sie mit einer anderen verwechselt. Der Irrtum passierte, weil sie in eine falsche Lade eingeordnet worden war und er das Etikett nicht mehr kontrollierte. Der Patient ist danach gestorben. Für die Staatsanwaltschaft sind in dem Gutachten noch Fragen offen geblieben. Deshalb soll es noch ergänzt werden. Es wird dann dem ermittelnden Landeskriminalamt geschickt und soll in dessen Abschlussbericht einfließen. Wann dieser vorliegt, war noch nicht absehbar.

(APA)

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