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Meningitistoter in OÖ: "Ansteckungsquelle meist nicht eruierbar"

Die Oduktion des 18-Jährigen ergab Multi-Organversagen als Todesursache. Bilderbox
Die Oduktion des 18-Jährigen ergab Multi-Organversagen als Todesursache.

Nach dem Meningitis-Tod eines 18-Jährigen in der Nacht auf Mittwoch in Oberösterreich steht vorerst nicht fest, wo sich der Bursch angesteckt haben könnte.

"Die Ansteckungsquelle ist meist nicht eruierbar, weil die Erkrankung selten und wie auch hier oft ein Einzelfall ist", sagte Landessanitätsdirektor Georg Palmisano auf APA-Anfrage. Die Obduktion habe ein septisches Multi-Organversagen als Todesursache ergeben, so der Ärztliche Leiter des Klinikums Wels-Grieskirchen, Klemens Trieb.

Weitere Untersuchungen folgen

Mikrobiologische Untersuchungen für die Erregeranalyse würden noch durchgeführt. Ergebnisse seien aber erst Anfang kommender Woche zu erwarten, so Trieb. Es könne auch keine Beziehung zu einem anderen Fall hergestellt werden. Personen im Umfeld des Opfers seien sofort prophylaktisch mit Antibiotika behandelt worden, um sie vor der Krankheit zu schützen, so Palmisano. Betroffen von Meningitis seien vor allem Ein- bis Zweijährige und Teenager im Alter von 15 bis 20 Jahren. Der 18-Jährige war in der Nacht auf Mittwoch mit hohem Fieber und einer bakteriellen Gehirnhautentzündung ins Krankenhaus Wels eingeliefert worden. Kurze Zeit später starb er. (APA)

Aufgerufen am 26.04.2019 um 12:21 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/meningitistoter-in-ooe-ansteckungsquelle-meist-nicht-eruierbar-42720670

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