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Murenabgang mit verschütteten Personen

Geprobt für den Ernstfall wurde am Samstag bei einer internationalen Übung in Bischofswiesen. Simuliert wurde eine Murenabgang nach starkem Regen mit verschütteten Personen.

Die Feuerwehr Bischofswiesen war als erste vor Ort und räumte die Straße zum Unglücksort frei. Zur Unterstützung traf rund 15 Minuten später das THW ein. Gemeinsam übernahmen sie die Bergung zweier schwer verletzten Pkw-Insassen, die samt Pkw verschüttet wurden. 

Die Rettungskräfte des ASB Salzburg betreuten die unter Schock stehenden Personen und übernahmen die Versorgung der Verletzten. Die Rettungskräfte aus Berchtesgaden waren bereits bei anderen Einsätzen gebunden. Der ASB versorgte die Schwerverletzten in einer aufgebauten Versorgungsstelle. Das THW ging mit schwerem Bergegerät gegen die Geröllmassen vor, unter anderem mit einem Spezialbagger.

Erstmals konnte auch das Einsatzstellen- Sicherungs-System mittels Laser Technik im Bereich von Erdrutschen erprobt werden. Das System wurde bereits beim Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall erprobt. Eine Bewegung von wenigen Millimetern kann bereits erkannt werden und die Unfallstelle geräumt werden, damit die Retter selbst nicht in Gefahr kommen.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei war im Einsatz er unterstütze unter anderem beim Absetzen der Messpunkte. Die Werksfeuerwehr Gendorf war mit einer Mini Drone, einem Ferngesteuerten Flugobjekt mit einer Kamera, um Luftbilder zu machen und um die Koordinierung der Einsatzleitung zu Unterstützen. Insgesamt waren 25 Sanitäter und Notärzte des ASB Salzburg, 72 THW Mitglieder, 20 Feuerwehrmänner der Feuerwehr Bischofswiesen und 25 Statisten aus Salzburg die von Unfallspezialisten geschminkt wurden involviert. Ziel dieser Übung ist die praktische Erprobung der Zusammenarbeit von Katastropheneinheiten des Anrainerstaatenkonzepts. 

(Quelle: S24)

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