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Mutmaßlicher Mörder erhängt sich in Gefängniszelle

Ein des Mordes an seiner Ehefrau tatverdächtiger 55-jähriger Rosenheimer hat in der Nacht auf Montag in Untersuchungshaft in Traunstein Suizid begangen.

Der Mann soll nach Ermittlungsstand von Staatsanwaltschaft und Polizei Ende Oktober vergangenen Jahres in Rosenheim seine 51-jährige Ehefrau in der Badewanne der gemeinsamen Wohnung ertränkt haben.

Er wurde nach tagelanger intensiver Fahndung am 4. November an einem Parkplatz am Siemssee gesichtet und dort auch festgenommen. Im Rahmen der Vernehmungen war er geständig. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein erließ der zuständige Ermittlungsrichter Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann.

Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Dort wurde der 55-Jährige am Montagmorgen tot in seiner Einzelzelle aufgefunden. Er hatte sich während der Nacht unter Verwendung von Wäscheteilen an einem Zellenfenster erhängt.

In der Zelle wurde ein Abschiedsbrief aufgefunden. Eine am Montagnachmittag durchgeführte rechtsmedizinische Untersuchung bestätigte das suizidale Geschehen. Eine Fremdeinwirkung wurde ausgeschlossen.

(Quelle: S24)

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